Willkommen beim VLM Bezirksverband Niederbayern

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Gerhard Drexler

VLM Bezirksvorsitzender Niederbayern

 

VLM AKTUELL:

Positionspapier zum Entwurf des BMF über ein Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes vom 3. Mai 2010

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 3. Mai 2010 einen Diskussionsentwurf über ein Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes veröffentlicht. In der derzeitigen Fassung würde ein solches Gesetz aus Sicht der Unterzeichner die Berufsausübung der freien Vertriebe von geschlossenen Fonds stark behindern.

Geschlossene Fonds sind ein unerlässliches Finanzierungsvehikel für die mittelständische Wirtschaft. Rund EUR 164 Mrd. sind zurzeit in reale Werte wie Immobilien, Schiffe, Flugzeuge und Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien investiert. Für ihre ca. zwei Millionen weit überwiegend privat investierte Anleger sind geschlossene Fonds zudem ein wichtiger Baustein für die private Vermögensbildung. Geschlossene Fonds stehen damit im unmittelbaren Wettbewerb mit anderen Kapitalanlageformen wie Aktien, Investmentfonds oder festverzinslichen Wertpapieren.

Der vorliegende Diskussionsentwurf muss nach Ansicht des VLM Bezirksvorsitzenden Gerhard Drexler aus folgenden Gründen unbedingt geändert werden :

1. Die Erfüllung der auferlegten aufsichtsrechtlichen Pflichten führt zu einer unverhältnismäßigen Kostenbelastung, die am Ende zum Aus des Betriebes eines Beraters oder Vermittlers führen kann. So hätte beispielsweise ein Berater mit Provisionserlösen von bis zu EUR 100.000 (brutto) im Jahr allein für KWG-Zulassung mit Kosten von etwa EUR 80.300 zu rechnen. Hinzu kämen laufende Kosten in Höhe von mindestens weiteren EUR 31.800 im Jahr, unter anderem für die Einhaltung der nicht auf sein Geschäftsmodell zugeschnittenen Regelungen. Geschätzte 90 % der rund 75.000 betroffenen Vertriebe wären nicht in der Lage, diese Kosten zu schultern.

2. Ergebnis wäre, dass gerade kleinere freie Vertriebe vom Markt verdrängt würden. Die Größe eines Vertriebes ist nicht ausschlaggebend für die Güte seiner Beratung. Deshalb ist es wichtig, auch die kleinen Vertriebe zu erhalten. Die Neuregulierung würde zu einer Oligopolisierung von größeren Vertriebsunternehmen und Bankenvertrieben führen, denn ihnen kommt strukturell und finanziell ein Vorsprung zugute, den kleinere Vertriebe kaum aufholen können.

VLM Bezirksvorsitzender

 Gerhard Drexler

3. Eine solche Oligopolisierung von Finanzvertrieben widerspricht den Interessen der Anleger; gerade Pluralität und fairer Wettbewerb zwischen den Vertrieben ist wichtig für den Anlegerschutz. Ein bislang reger und transparenter Wettbewerb um Produkte und Kunden würde massiv eingeschränkt werden, während sich die Produkte durch den stark erhöhten Verwaltungsaufwand für den Anleger verteuern würden.

4. Nicht zuletzt zeigen die Lehman-Fälle, dass der Bankenvertrieb nicht beratungsfehlerfrei funktioniert. Dieser Vertriebsweg sollte nun nicht auch noch belohnt werden.

5. Der freie Vertrieb müsste sich als Finanzdienstleistungsinstitut der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) anschließen. Dies würde ein besonderes finanzielles Risiko mit sich bringen. Denn alle Mitglieder der EdW, unabhängig von ihrem Eintrittsdatum, werden heute nicht exakt zu beziffernde Sonderbeiträge aus den sich auftürmenden Kosten aus dem sog. Phönix-Entschädigungsfall zu zahlen haben. Die Gesamtbelastung aus dem Entschädigungsfall für die EdW liegt voraussichtlich zwischen EUR 500 Mio. und 800 Mio.

Anlegerschutz kann daher besser durch eine gesetzliche Regulierung erreicht werden, die sich an den Regelungen des Versicherungsvermittlers in der Gewerbeordnung orientiert. Eine solche ist im Koalitionsvertrag vorgesehen und findet unsere vollste Unterstützung. Sie ermöglicht es auch dem Einzelvermittler und –berater, weiter seinen Beruf auszuüben. Der Effekt wäre derselbe wie mit der zurzeit geplanten KWG-Zulassung. Auch in der Gewerbeordnung lässt sich die Registrierung der Vertriebe, die besondere Qualifikation und Sachkundeprüfung des Beraters sowie obligatorisch eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung und ein Beratungsprotokoll regeln. Dem Interesse des Anlegerschutzes wäre damit unter geringerer Belastung der betroffenen freien Vertriebe genauso gedient.

Freyung, den 12.. Juli 2010

05.02.2010

Drexler: "Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsbetriebe wirkt – 55 Mio. Euro Investitionen nach vier Wochen" 

Niederbayern. Zur Debatte über die Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsbetriebe erklärt der niederbayerische Beziksvorsitzende  der Mittelstandsvereinigung VLM GERHARD DREXLER:

„Nach Auskunft des tourismuspolitischen Sprechers der FDP-Bundestagsfraktion Horst MEIERHOFER wirkt die beschlossene Senkung der Mehrwertsteuer für Beherbergungsbetriebe bereits.. Die jetzt bekannten Zahlen* sprechen eine klare Sprache: Schon nach vier Wochen wurde allein 55.895.470  Euro in Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen investiert, bzw. sind für 2010 geplant. Diese Investitionen kommen vor allen Dingen dem örtlich ansässigen Handwerk sowie dem Mittelstand zu Gute.“

Mehr als 130 neue Vollzeitstellen sind bereits durch die Unternehmen entstanden bzw. werden geschaffen. Besonders erfreulich sind auch die zusätzlichen 46 Ausbildungsstellen, die jungen Menschen eine Chance für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben bieten.


Im Januar haben sich daran 287 Beherbergungsbetriebe beteiligt und ihre Investitionen und Maßnahmen aufgrund der reduzierten Mehrwertsteuer veröffentlicht. Insgesamt gibt es über 45.227 Beherbergungsbetriebe in Deutschland. Bei einer vorsichtigen Hochrechnung der Angaben ist die VLM vom Erfolg der Reduktion des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsbetriebe nach wie vor überzeugt. Die Maßnahme war richtig, das werden die kommenden Monate zeigen, wenn eine objektive Auswertung vorliegt.

Gerade für die strukturschwachen Grenzregionen Niederbayerns ist die Mehrwertsteuersenkung für Beherbergungsbetriebe ein Segen, so Gerhard Drexler vom VLM

*Diese Zahlen beruhen auf einer Auswertung der Angaben der privaten Initiative "Erfolg7Prozent.de"  

 www.erfolg7prozent.de

 

VLM forderte Wechselkennzeichen schon 2008

Passauer Neue Presse:

Ein Kennzeichen für mehrere Autos



Passau. Einstimmig hat die FDP Niederbayern auf dem Bezirksparteitag in Passau einen Antrag des VLM Bezirksvorsitzenden Gerhard Drexler angenommen und fordert damit die bundesweite Einführung eines Kfz-Wechselkennzeichens. Nach Schweizer Vorbild soll dieses Kennzeichen für verschiedene zulassungspflichtige Fahrzeuge ausgestellt werden. „Dabei ist immer nur das Fahrzeug für den Verkehr zugelassen, bei dem das Kennzeichen im Moment verwendet wird“, teilte Gerhard Drexler am Wochenende mit. Dadurch werde es leichter, sich zwei oder mehrere Fahrzeuge anzuschaffen und dies helfe sicher auch der Kfz-Branche. Die Einführung des Wechselkennzeichens führe außerdem zu einem enormen Bürokratie- und Verwaltungsabbau, sagte der Bezirksvorsitzende des Liberalen Mittelstandes (VLM) und verwies dabei auf die Zulassungsstellen. Bei diesem Modell müsse der Halter Versicherung und Steuer nur für das teuer eingestufte Auto bezahlen, das zweite oder dritte Fahrzeug seien kostenlos. - pnp niederbayern 24.11.2008

Erfolgreiche  Podiumsdiskussion

Zukunftsregion Bayerwald?

Wissenschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven

für den Bayerischen Wald

Veranstaltung mit Wissenschafts- u. Hochschulminister

Dr. Wolfgang Heubisch (FDP)


Prof. Dr. rer. nat.  Reinhard Höpfl

(Präsident FH Deggendorf)

 und

Gerhard Drexler

(Bezirksvorsitzender Liberaler Mittelstand Niederbayern)

sowie Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft Hochschule und Technik

Mittwoch 02.09.09 20:00 Uhr

im

Bürgersaal der Stadt Grafenau
Rathausgasse 1
94481 Grafenau

Perspektiven für den Bayerischen Wald.

Wo kann der Weg hingehen? -  Welche Sparten haben eine Chance?

Der VLM Niederbayern hat diese Thematik  mit Experten diskutiert

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Niederbayerischer Mittelstandstag 2009 mit Minister Zeil

Wirtschaftsminister Martin Zeil ( v.r. ) und  Günter Karl sen. Im Gespräch

Teilnehmer am niederbayerischen
Mittelstandstag 2009 der VLM
mit Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP)

17.07.09 17 Uhr in Freyung Landgasthaus Schuster Freyung

 -öffentlich-

 Medien: Fernsehsender TRP1 Passau / Passauer Neue Presse / Neue Woche

Themen: Zukunft der Region durch Strukturwandel – Regionalentwicklung – Hochschulentwicklung in Niederbayern

Vortrag von Prof. Peter Sperber (Vizepräsident FH Deggendorf):

Arbeitsplätze durch Hochschulbildung - Vision Bayerwaldhochschule / Technologiecampus

 Gäste.: Staatsminister Martin Zeil

Gerhard Drexler (VLM Bezirksvorsitzender) Günter Karl sen. (Fa. Karl-Gruppe Bauunternehmer Innernzell) Josef Liebl (Fa. SLE-Electrononic Grafenau) Alois Atzinger (IHK-Vorsitzender FRG / Waldkirchen) Prof. Andreas Grzemba (FH - Deggendorf ) Dr. Claus Possberg Radiologe Freyung Anna Possberg (Fa. MedPro Bavaria) Andreas von Langsdorff ( Fa. Zambelli) Prof. Peter Sperber (FH Deggendorf) Wolfgang Königseder (Fa. Königseder Automation Freyung) Prof. Stempf (ITB Ilztalbahn GmbH) Frau Dr. Massinger - Biebl (Ärztin) Dr. Franz-Maximilian Zwiebel (Arzt) Peter Bürger Lehrer an Gymnasium Waldkirchen) Alfred Wieder (Vorstand Alfred Wieder AG München) uvm.

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„Tafel der Demokratie" in Berlin

Gerhard Drexler aus Freyung sitzt am Tisch von Bundespräsident Horst Köhler!

Empfang zu Ehren und zur Amtseinführung des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland.
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03.07.2009 in Berlin

Berlin. Gerhard Drexler aus Freyung wird bei der Veranstaltung „Tafel der Demokratie" zu Ehren und zur Amtseinführung des Staatsoberhauptes der Bundesrepublik Deutschland am Freitag, dem 3. Juli 2009, in Berlin am Tisch des Bundespräsidenten Prof. Dr. Horst Köhler sitzen.


In fast allen Demokratien westlicher Prägung wird die Amtseinführung des Staatsoberhauptes von feierlichen Aktivitäten seitens der Bürgerschaft begleitet. Der Verein Wekstatt Deutschland e.V. hat die politische Kultur Deutschlands um einen solchen zivilgesellschaftlichen Akzent bereichert und lädt am 3. Juli 2009 erneut auf den Pariser Platz in Berlin zu Ehren des neu gewählten Bundespräsidenten zu einer „Tafel der Demokratie“ ein. Der wiedergewählte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Herr Prof. Dr. Horst Köhler, hatte mit seiner Ehefrau und zahlreichen Gästen auch schon 2004 daran teilgenommen.



Gerhard Drexler: Ich freue mich sehr, dass ich einer der deutschlandweit 20 Personen sein darf die den Bundespräsidenten am "Brandenburger Tor" empfangen und an die "Tafel der Demokratie" geleiten werden.
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Plattling 14.03.2009 

VLM Bezirksvorsitzender Gerhard Drexler auf Platz zwei der  FDP in Niederbayern

Kandidatenkür der niederbayerischen FDP für die Landeslistenaufstellung (v.l.): Gerhard Drexler (Freyung) auf Platz zwei, Philipp Frankenfeld (Viechtach) auf Platz drei, Landes-Vize und Bezirkschef Dr. Andreas Fischer MdL und Spitzenkandidat MdB Dr. Max Stadler (Passau). (Foto: König)
Kandidatenkür der niederbayerischen FDP für die Landeslistenaufstellung (v.l.): Gerhard Drexler (Freyung) auf Platz zwei, Philipp Frankenfeld (Viechtach) auf Platz drei, Landes-Vize und Bezirkschef Dr. Andreas Fischer MdL und Spitzenkandidat MdB Dr. Max Stadler (Passau). (Foto: König)


Delegiertenversammlung der FDP Niederbayern: MdB Max Stadler ist die Nr. 1 in Niederbayern, Gerhard Drexler die Nr. 2.

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VLM News 11.02.2009

Gerhard Drexler (Beirat der BCA AG) kann Westerwelle als Redner gewinnen!

25.3.2009 - Westerwelle sagt wo’s lang geht

Sein Ausblick zur Wirtschaftsentwicklung auf der traditionsreichsten deutschen Finanzmesse: beim BCA Messekongress 2009 / Freikarten für Mitglieder des Liberalen Mittelstandes Niederbayern. Dr. Guido Westerwelle ist zurzeit einer der profiliertesten deutschen Politiker und als Chef der größten Oppositionsfraktion einer der schärfsten Kritiker der gegenwärtigen Regierung. Mit seinen klaren Positionen zur Wirtschaftspolitik wird der FDP-Vorsitzende auch den Vortragsteil des diesjährigen BCA Messekongresses bereichern. Wie sieht die aktuelle Lage der Wirtschaft in Deutschland aus und in welche Richtung wird sie sich in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln? Der BCA Messekongress findet am 25. und 26. März 2009 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung - organisiert von Deutschlands Markt- und Kompetenzführer unter den Maklerpools, der BCA AG in Bad Homburg - ihr 20-jähriges Jubiläum und ist damit nicht nur die traditionsreichste deutsche Finanzmesse, sondern seit zwei Jahrzehnten auch die Kickoff-Veranstaltung der Finanzbranche ins neue Geschäftsjahr. Dem Veranstaltungskonzept entsprechend werden auf der Messe wieder sämtliche Sparten präsent sein, dazu zählen die Anbieter offener Investmentfonds, geschlossener und strukturierter Produkte ebenso wie die Vertreter von Versicherungen und Deckungskonzepten, Baufinanzierungslösungen, Software und Fachmedien.

Für die Miglieder des Liberalen Mittelstandes Niederbayern gibt es eine limitierte Anzahl von Freikarten. Fordern Sie diese bei Gerhard Drexler per Email unter vorstand@vlm-niederbayern.de an!

Beginn: 25.03. 09:00 Uhr

Ende: 17:00 Uhr

Dauer bis: 26.3.2009

Ort: Wiesbaden, Rhein-Main-Hallen .

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VLM emfiehlt den bayerischen Leitfaden durch den EU-Förderdschungel.


Die bayerische Staatsregierung will die Bürger und Unternehmen verstärkt über die Fördermöglichkeiten der Europäischen Union informieren. Die entsprechende Broschüre wird auch vom Bezirksvorsitzenden des Liberalen Mittelstand (VLM) Gerhard Drexler empfohlen. Per Mausklick geht es auf der Seite www.vlm-niederbayern.de weiter zu einem Internetauftritt mit weiterführenden Informationen.

                                                                             Mit Klick auf Foto zum Internetauftritt  

Gerhard Drexler betonte, Bayern bietet einen kompetenten Wegweiser durch den EU-Förderdschungel. Damit hat der Freistaat das aktuellste und umfassendste Serviceangebot in Deutschland. Der Leitfaden wird dazu beitragen, dass mehr bayerische Projekte als bisher EU-Förderung erhalten und noch mehr EU-Fördermittel nach Bayern und hoffentlich auch nach Niederbayern fließen, so Drexler

PDF DOWNLOAD

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VLM TOP NEWS 01.01.2009:


Hurra: Wohnwagen-Bauer Knaus Tabbert gerettet!

Jandelsbrunn - Der insolvente Wohnwagen-Spezialist Knaus Tabbert von den für ihre Liebe zu den Camping-Mobilen berühmten Niederländern gerettet. Voraussetzung war eine Bürgschaft des Freistaats Bayern über 28 Millionen Euro. Der niederländische Investor HTP übernimmt alle drei Werke des Unternehmens und sichert damit mehr als 1000 Arbeitsplätze, davon 670 in den zwei deutschen Fabriken. Allerdings werden durch die Übernahme etwa 400 Mitarbeiter ihre Jobs verlieren, wie Insolvenzverwalter Michael Jaffé am Donnerstag am Unternehmenssitz im niederbayerischen Jandelsbrunn mitteilte. Nach Angaben von Jaffé stimmte der Gläubigerausschuss am Donnerstag dem Verkauf zu. Die HTP Investments BV übernehme damit zum 1. Januar das Geschäft von Knaus Tabbert. Um den Verkauf zu ermöglichen, bot der Freistaat Bayern für ein Darlehen von 28 Millionen Euro eine Landesbürgschaft an.

                                                                                    Staatsminister Martin Zeil (FDP)


Nur durch eine Bürgschaft, mit der die erforderlichen Kredite abgesichert werden, ist angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen eine Übernahmelösung möglich», begründete Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) laut Mitteilung die Bürgschaft. Knaus Tabbert hat außer am Stammsitz im Bayerischen Wald zwei weitere Werke in Sinntal-Mottgers in Hessen und in Ungarn. Alle Fabriken werden von HTP weitergeführt.

Die Niederlande sind der wichtigste Auslandsmarkt für die deutschen Wohnwagen-Hersteller: Im ersten Halbjahr ging nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes jeder vierte exportierte Camping- Anhäger in das Nachbarland.



FDP Kreisrat und Bezirksvorsitzender Liberaler Mittelstand (VLM), Gerhard Drexler, der sofort mit Martin Zeil telefonierte dankte dem Wirtschaftsminister mit den Worten:

"Ich werde nie vergessen, was Du für meine Heimat getan hast!"

Aktuelle Pressemitteilungen VLM vom 26.12.2008:

Erneute Zinssenkung beim Mittelstandskreditprogramm
Mittelstandsschirm unterstützt bayerische Unternehmen

Wirtschaftsminister Zeil:  „Umfassende Maßnahmen zur gezielten, wirkungsvollen Unterstützung der Mittelständler“

MÜNCHEN Die Zinssätze beim Bayerischen Mittelstandskreditprogramm werden ab sofort ein weiteres Mal um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil erklärt: „Die Zinssätze für Gründungs- und Investitionsdarlehen wurden damit seit Mitte des Jahres um 1,5 Prozentpunkte auf einen historisch niedrigen Stand gesenkt. Wir erleichtern mit den Zinssenkungen die Fremdfinanzierung mittelständischer Unter-nehmen und schaffen wichtige Anreize, zu investieren.“ Zudem wird der Haftungsfreistellungssatz für ‚Investivkredite’ und ‚Investivkredite100’ ab Januar 2009 zeitlich befristet von bisher 50 Prozent auf 70 Prozent heraufgesetzt. Im Entwurf des Doppelhaushalts 2009/2010 ist eine Erhöhung der Mittel für das Mittelstandskreditprogramm vorgesehen. Mit dem Mittelstandsschirm stellt die Bayerische Staatsregierung für die nächsten zwei Jahre Rückbürgschaften über 200 Millionen Euro bereit, um den bayerischen Mittelstand vor einer Kreditklemme zu schützen. „Der bayerische Mittelstandsschirm ist mit LfA-Bürgschaften bis zu 5 Millionen Euro speziell auf die akuten Finanzierungsbedürfnisse der kleineren Betriebe in Handwerk, Einzelhandel, Gewerbe und Freien Berufen ausgerichtet. Damit ergänzen wir das Maßnahmenpaket des Bundes ideal, das im Wesentlichen die großen Unternehmen unterstützt“, so Zeil. Darüber hinaus erweitert der Freistaat das Bürgschaftsangebot der Förderbank. Bei Betriebsmittelbürgschaften werden die Vergabevoraussetzungen erleichtert und der maximale Bürgschaftssatz von 50 auf 80 Prozent angehoben. Neu ist die Übernahme von Rettungsbürgschaften. „Durch die Rückbürgschaften wurde auch die Risikotragfähigkeit der LfA verbessert, so dass sie ihr bestehendes Angebot an Investitionsbürgschaften verstärkt einsetzen kann. Das ist eine wichtige Hilfe für die Modernisierung der Betriebe in wirtschaftlich schwierigen Zeiten“, erklärt der Wirtschaftsminister. LfA Vorstandsvorsitzender Michael Schneider: „Unsere Risikoübernahmen sind oft der entscheidende Ansatz, um den Geschäftsbanken gerade bei der um sich greifenden Verunsicherung positive Kreditentscheidungen zu ermöglichen. Mit den erweiterten Bürgschaften und Haftungsfreistellungen können wir jetzt verstärkt den aktuellen Brennpunkten begegnen.“ Im Mittelpunkt stehen deshalb die Hilfen zur Bereitstellung von Betriebsmittel- und Investitionsdarlehen, die in Zeiten wachsender Liquiditätsprobleme bei den Unternehmen und zurückhaltend werdender Kreditvergabe durch die Geschäftsbanken wichtiger werden. Neben der Sicherung der notwendigen Liquidität sind Kredite zu Förderkonditionen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig. Für Unternehmen mit Liquiditätsproblemen ist der spezielle Akutkredit der LfA oft das passende Förderinstrument. Mit diesem zinsverbilligten und langfristigen Kredit können Betriebe Liquiditätsengpässe überbrücken und ihr Geschäft wieder auf Kurs bringen, so dass Konkurrenzfähigkeit und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Bereits in Schieflage geratene Betriebe können durch die Übernahme von Rettungsbürgschaften neue Kredite erhalten und so bis zu einem halben Jahr Zeit gewinnen, um ein Erfolg versprechendes Restrukturierungskonzept auf den Weg zu bringen. Die LfA wird das neue Instrumentarium bereits ab 1. Januar 2009 anwenden. Anträge können ab sofort über die Hausbanken gestellt werden. Nähere Informationen zu den Förderprogrammen und zu allen Fragen rund um die Wirtschaftsförderung können über www.lfa.de sowie über das LfA-Kundencenter unter der Tel.-Nr. 01801 / 212424 abgerufen werden.


 

 

 

 

 

Einladung zur Podiumsdiskussion

Zukunftsregion Bayerwald

Wissenschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven

für den Bayerischen Wald

Dr. Wolfgang Heubisch (FDP)

 Prof. Dr. rer. nat. Reinhard Höpfl (Präsident FH Deggendorf)  Prof. Grzemba und Gerhard Drexler (FDP)